Markus Hübner - Fotografie
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17.12.2018: Sternenhimmel.
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17.12.2018: Sternenhimmel.

Zeitpause. - Der Titel dieser Website wird für viele Menschen zum Jahresende hin Wirklichkeit. Ob für eine längere Auszeit oder nur für ein paar Stunden im Kreise der Familie, mit Freunden oder auch ganz bewusst nur zu zweit oder sogar alleine. Obwohl gerade letzteres wohl eher in nur wenigen Fällen wirklich beabsichtigt ist, denn Besinnlichkeit ist etwas, was man - ähnlich wie Freude - am besten teilt.

In der Weihnachtszeit sind wir - und mir ist klar, dass es immer Ausnahmen gibt - irgendwie wohlwollender gestimmt. Da sitzt zum Beispiel der eine Euro lockerer in der Geldbörse und landet im Sammeltopf des Musikers, der sich am Unterstand für die Einkaufswagen am Supermarkt mit seinem Akkordeon abmüht. Sein Salär dürfte wohl wesentlich höher ausfallen als im Rest des Jahres. Auf der einen Seite schön, auf der anderen schade. Denn warum geht es uns meist nur zu den Feiertagen so? - Weil wir alle gemeinsam ein wenig "runterkommen"? - Warum gelingt uns das? - Ist etwa so viel weniger los? - Wenn man sich so die Geschäfte anschaut, scheint das wohl kaum der Fall zu sein denn trotz Online-Shopping wird von links nach rechts und überall hin gehetzt. Es wird eingekauft bis dass der Kühlschrank platzt, das Geschenkpapier aufgebraucht ist und der Stress tropft manchen dabei förmlich aus den Poren. - Und trotzdem, irgendwie ist die Stimmung wohlwollender.

Weil wir uns entgegen allem Bohei Zeit nehmen? - Eine Pause machen. Dinge, Menschen, Situationen bewusster erleben und uns Räume schaffen, in denen der ganze Trubel dann draußen bleibt. Wir sollten versuchen das öfter hinzubekommen und zwar ganz für uns selbst und uns alleine. - Zeit nehmen. Wie für dieses Foto eines Bauernhofes unter dem sternenklaren Himmel in Kaiser-Wilhelm-Koog (Schleswig-Holstein) zum Beispiel. Eine knappe halbe Stunde betrug die Belichtungszeit. Das ist im Vergleich zu den meisten Fotos schon eine unschierbar lange Zeit. Und sie macht sichtbar, was sonst im Verborgenen geblieben wäre, was sonst niemand bemerkt hätte: die Spur, die Sterne über den Nachthimmel ziehen. - Genauso sollten wir alle uns im Alltag diese halbe Stunde gönnen um einfach mal gar nichts zu tun oder etwas, was uns gut tut. Um den Kopf wieder klarer zu bekommen und gleichzeitig nicht mehr nur uns selbst sondern auch andere wahrzunehmen.

In dem Sinne: Ein frühes "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!"

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